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Was versteht man ALLGEMEIN unter Anorexie bzw. Magersucht?

Anorexie ist eine schwerwiegende Essstörung, bei der sich der Betroffene in einigen Fällen buchstäblich zu Tode hungert. Selbst wenn sie bereits erhebliches Untergewicht aufweisen, halten die Betroffenen sich für zu dick.

Anzeichen für Anorexie

Betroffene sind nicht einfach nur dünn. Sie wiegen mindestens 15% weniger als sie sollten und weisen folgende Charakteristika auf:

  • Ihr Ziel ist der perfekte Körper. Gut oder großartig ist nicht genug.
  • Sie haben Angst davor, dick zu sein.
  • Sie leugnen, gefährlich dürr zu sein, gleichgültig ihres Aussehens, weil ihre Selbstwahrnehmung gestört ist.
  • Sie sind besessen von Essen und Diäten und reden ständig davon, und sie registrieren jede Kleinigkeit, die sie zu sich nehmen.
  • Sie kontrollieren ihr Gewicht exzessiv, z.B. durch mehrfach tägliches Wiegen, Markierungen an Gürteln oder Maßbänder. Sie betreiben übermäßig Sport, um Gewicht zu verlieren oder es zu halten, selbst wenn sie erschöpft, krank oder verletzt sind.
  • Es zeigen sich an ihnen physische Zeichen, dass die Unterernährung die normalen Körperfunktionen verlangsamt: Bei Frauen setzt die Regel aus, Männer werden impotent. Nägel und Haare werden brüchig, die Haut trocknet aus, der Blutdruck sinkt. Die Körpertemperatur sinkt ebenfalls.

Im Anfangsstadium ist es für Außenstehende schwer, eine beginnende Magersucht zu erkennen. Nach einem medizinischen Maßstab kann eine Person mit einem Body-Mass-Index (BMI) von weniger als 17,5 als magersüchtig bezeichnet werden. Der BMI errechnet sich als Gewicht in Kilogramm (kg)/Körpergröße (m)2.

Symptomatik

  • Körperschema-Störung
    Bei anorektischen Patienten kommt es zu einer Störung der Wahrnehmung des eigenen Körpers. Auch wenn sie im Laufe der Erkrankung schon extrem viel Gewicht verloren haben, überschätzen sie ihren Körperumfang und halten sich für zu dick.
  • Verändertes Essverhalten
    Infolge der verzerrten Wahrnehmung des eigenen Körpers, bemühen die Betroffenen sich, ihr vermeintlich zu hohes Gewicht zu reduzieren. Zu diesem Zweck nehmen sie nur geringe Mengen an Nahrung zu sich und vermeiden Lebensmittel, die viele Kalorien enthalten. Manche Patientinnen verweigern zeitweise die Nahrungsaufnahme komplett. Häufig nimmt das Essen einen zentralen Stellenwert im Leben der Betroffenen ein. Sie verwenden viel Energie darauf, Hungergefühle zu unterdrücken oder bereiten mit großem Eifer wahre Festmahle für andere zu, an denen sie aber selbst nicht teilnehmen. In Hinblick auf die Veränderungen des Essverhaltens lassen sich zwei Gruppen von anorektischen Patientinnen unterscheiden: Etwa 50% der Patientinnen halten ausschließlich Diät, bei den anderen treten aber auch bulimische Symptome (Essanfälle und selbst herbeigeführtes Erbrechen) auf. Bei Betroffenen, die zu der letzteren Gruppe gehören, beginnt die Störung meist später, sie haben vor der Erkrankung ein höheres Gewicht, die Körperschema-Störung ist meist stärker ausgeprägt und sie sind häufig depressiver als Patientinnen mit einer rein anorektischen Symptomatik.
  • Gewichtsverlust
    Neben der strengen Diät setzen viele Anorektikerinnen zusätzlich Appetitzügler, Abführmittel und sportliche Betätigung ein, um abzunehmen. Durchschnittlich verlieren anorektische Patientinnen 45-50% ihres Ausgangsgewichts. Liegt das Körpergewicht um mindestens 15% niedriger als das Normalgewicht, wird die Diagnose der Anorexie gestellt. Viele Patientinnen magern bis auf 30 kg ab.
  • Körperliche Veränderungen
    Durch den Gewichtsverlusts und die Mangelernährung kann es zu schwerwiegenden körperlichen Schäden kommen. Aufgrund von hormonellen Störungen bleibt die Menstruation meist aus. Bei Beginn der Störung vor der Pubertät wird die körperliche Entwicklung meist stark verzögert. Auch Verlangsamung des Herzschlags, niedriger Blutdruck, Absinken der Körpertemperatur, Hautprobleme, flaumartige Behaarung des Rückens, Muskelschwäche, Haarausfall und Wassereinlagerung im Gewebe können als Folgen der Anorexie auftreten. Der Mineralstoffhaushalt ist in der Regel gestört. Diese körperlichen Befunde werden durch die Mangelernährung verursacht und verschwinden meist vollständig, wenn sich das Essverhalten langfristig normalisiert hat. Durch die konstante Mangelernährung wird der Energieverbrauch herabgesetzt. Infolgedessen führt normale Nahrungsaufnahme unter diesen Umständen kurzfristig zu einer Gewichtszunahme.
  • Psychische Veränderungen
    Bei anorektischen Patientinnen steht das beharrliche Streben, dünner zu werden im Vordergrund. Verbunden damit besteht eine extreme Angst vor einer Gewichtszunahme. Schon eine Zunahme von wenigen Gramm, die aufgrund des gesenkten Energieverbrauchs ja schon nach recht geringer Nahrungsaufnahme folgen kann, löst regelrechte Panik aus. Das führt zu einem erneuten Versuch, das Essverhalten (noch strenger) zu kontrollieren. Die Patientinnen befinden sich also in einem regelrechten Teufelskreis. Häufig zeigen sich bei den Betroffenen auch depressive Symptome und starke Reizbarkeit.
 
  • Biologische Einflüsse

Man vermutet, dass bei vielen anorektischen Patientinnen eine Störung derjenigen Hirnregion vorliegt, die der Steuerung des Essverhaltens, der sexuellen Aktivität und der Menstruation dient. Es ist allerdings auch möglich, dass die Funktionsstörung dieser Hirnregion erst im Laufe der Erkrankung, z.B. als Folge des Gewichtsverlustes auftritt und zur Aufrechterhaltung der Störung beiträgt, aber nicht ihre eigentliche Ursache ist. Für eine biologische Verursachung der Magersucht sprechen jedoch Untersuchungen, die zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der eineiige Zwilling von einer anorektischen Patientin ebenfalls an Magersucht leidet, etwa 50% beträgt. Bei zweieiigen Zwillingen liegt diese Wahrscheinlichkeit bei unter 10%. Diese Ergebnisse belegen, dass eine genetische Veranlagung an der Entstehung der Anorexie beteiligt ist.

  • Psychologische Einflüsse

Die Tatsache, dass Anorexie besonders häufig während der schwierigen Entwicklungsphase der Pubertät beginnt, hat zu der Ansicht geführt, dass die Erkrankung auftritt, wenn die junge Frau sich von der Bewältigung der alterstypischen Anforderungen überfordert fühlt. Während der Pubertät entwickelt sich das Mädchen zur Frau und muss eine entsprechende neue Identität finden. Fühlt sich die Betroffene davon überfordert, entsteht ein tiefes Gefühl der Unsicherheit. Für viele Patientinnen scheint der Versuch, Kontrolle über ihr Körpergewicht ausüben zu können, ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Das Körpergewicht wird eine wichtige Quelle für ihr Selbstwertgefühl.
In den Familien anorektischer Patientinnen sind häufig bestimmte Verhaltensmuster festgestellt worden. Die Patientinnen werden oft von ihren Eltern stark behütet, d.h. dass auch in der Familie nicht angemessen auf die Entwicklung des Kindes zur Frau reagiert wird. Ebenso scheinen Konflikte in der Familie in vielen Fällen nicht angesprochen zu werden. Allerdings handelt es sich bei diesen Feststellungen um reine Beschreibungen typischer familiärer Verhaltensmuster; es ist durchaus möglich, dass diese nicht die Ursache, sondern die Folge der Erkrankung sind. Das Krankheitsbild der Anorexie ist gerade für die Eltern sehr besorgniserregend, was dazu führen kann, dass sie ihr Kind schützen und von Konflikten fernhalten möchten.

  • Gesellschaftliche Einflüsse

In westlichen Gesellschaften hat sich das Schönheitsideal seit Anfang der 60er Jahre immer mehr in Richtung eines sehr schlanken Körpers entwickelt. Paradoxerweise ist es auf der anderen Seite durch relativen Wohlstand und ein Nahrungsüberangebot gleichzeitig zu einem Anstieg des Durchschnittsgewichts gekommen. Übergewicht wird insbesondere bei Frauen gesellschaftlich sehr negativ bewertet. Übergewichtige Männer werden als stattlich bezeichnet, Frauen hingegen als fett. Durch Werbung und Filme erhält man den Eindruck, dass nur schlanke Frauen erfolgreich und beliebt sind, dicke Frauen sind entweder graue Mäuse oder "Ulknudeln". Gerade junge Frauen, die während der Pubertät körperliche Veränderungen durchlaufen und erst ein Gefühl für ihren "neuen" Körper entwickeln müssen, können durch dieses Schlankheitsideal stark verunsichert werden.

Selbst herbeigeführtes Erbrechen führt nicht zwangsläufig dazu, dass die Kalorien, die vorher, z.B. bei einem Essanfall, zu sich genommen wurden, wieder abgegeben werden. Tatsächlich werden bis zu einem Drittel der aufgenommenen Kalorien im Körper behalten. Je länger eine Person den Zyklus Essen/Erbrechen beibehält, umso mehr Kalorien werden vom Körper nicht mehr abgegeben.

Anfangs werden die Betreffenden zwar Gewicht verlieren, der Körper stellt sich im Lauf der Zeit aber auf dieses Verhalten ein, und die erste Phase der Verdauung wird beschleunigt. Das Erbrechen führt auch dazu, dass das natürliche Völlegefühl verlorengeht, so dass Häufigkeit und Ausmaß der Essanfälle mit der Zeit ansteigen. Übermäßige Diät, z.B. durch Überspringen von Mahlzeiten oder der Gebrauch von Appetithemmern, erhöht die Gefahr von Essanfällen noch.

Abführmittel und entwässernde Medikamente sind gefährlich und unwirksam, wenn es darum geht, Kalorienaufnahme zu vermeiden. Abführmittel zeigen ihre Wirkung erst dann, wenn der Hauptteil der Nahrung bereits verdaut und die Kalorien bereits aufgenommen worden sind. Wassertabletten entziehen dem Körper lediglich Flüssigkeit und können einen gefährlichen Flüssigkeitsmangel hervorrufen. Diese Mittel können die inneren Organe, z.B. die Nieren, erheblich schädigen. Außerdem kann der Missbrauch von Abführmitteln zu Hypokaliämie, d.h. verringerten Kaliumwerten, führen, was schwerwiegende medizinische Komplikationen hervorrufen kann.

Viele Personen mit einer Essstörung betreiben exzessiv Sport, um Kalorien zu verbrennen, andere erlauben es sich erst dann, etwas zu essen, wenn sie "ihre Übungen" hinter sich gebracht haben. Die Gefahr übermäßiger Anstrengung in Kombination mit extremer Diät besteht in der Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems und kann zu Ohnmachtsanfällen führen. Sportliche Betätigung kann den durch Mangelernährung geschwächten Metabolismus nicht "wieder auf Touren" bringen.

Physische Auswirkungen

Personen, die unter einer Essstörung leiden, egal ob Anorexie oder Bulimie, zeigen meist Mangelerscheinungen, auch wenn ihr Gewicht im oder über dem Durchschnitt liegt. Auswirkungen können sein:

  • Verringerte Herztätigkeit und Körpertemperatur
  • Rückgang des Kaloriengrundumsatzes
  • Bei Frauen unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation
  • Zunahme der feinen Körperbehaarung (Körperflaum), Haarausfall
  • Trockene, blasse Haut
  • Kreislaufschwäche
  • Schwellungen oder Taubheit an Händen und Füßen oder im Gesicht

Depressionen, Apathie, Unausgeglichenheit und zwanghafte Fixierung auf das Essen können ebenfalls durch unzureichende Nahrungsaufnahme verursacht werden.

Medizinische Komplikationen

Die Sterblichkeitsrate bei Essstörungen liegt in einem Bereich von 5 - 20%. Das größte Risiko besteht, wenn selbstherbeigeführtes Erbrechen, Missbrauch von Medikamenten und extreme sportliche Betätigung zusammen auftreten. Diese Kombination von Maßnahmen zur Gewichtskontrolle erhöht das Risiko von Herzproblemen durch Muskelschwund oder auch durch Störungen im Elektrolythaushalt.

Medizinische Risiken bei Anorexie

Die meisten unterernährten Personen haben eine verringerte Herztätigkeit und niedrigen Blutdruck. Das kann zu Schwindelgefühlen z.B. beim schnellen Aufstehen bis hin zur Ohnmacht führen. Außerdem wird das Magen-Darm-System in Mitleidenschaft gezogen (Hungerödem, alimentäres Dystrophie-Syndrom), was sich durch Anschwellen und Schmerzen ausdrücken kann. Für den Magersüchtigen führt das dann dazu, dass sie sich fett fühlen ("dicker Bauch" und noch weniger essen. Unregelmäßge oder ausbleibende Menstruation trifft die meisten untergewichtigen Personen, kann aber auch bei normalgewichtigen Personen auftreten, wenn sie sich über längere Zeit mangelhaft ernähren.

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung tritt die Anorexie relativ selten auf. Bei Frauen in der Altersspanne vom 15. bis zum 25. Lebensjahr, die als Risikogruppe für Magersucht gilt, findet sich die Erkrankung allerdings bei ca. 1% der Betroffenen. Es sei erwähnt, dass nur etwa 5% der Erkrankten Männer sind. Anorexie beginnt oft schon in der frühen Jugend, häufig kurz nach dem Einsetzen der ersten Menstruation. Neben diesem Erkrankungsgipfel um das 14. Lebensjahr, tritt die Störung auch etwa im 18. Lebensjahr gehäuft auf.

In der Vergangenheit wurde angenommen, dass nur Mädchen im Teenager-Alter und junge Frauen von dieser Essstörung betroffen werden können, und sie stellen noch immer die Mehrzahl der Befallenen. Allerdings findet sich Magersucht mehr und mehr bei Personen beiderlei Geschlechts und jeden Alters, sogar bei Kindern, denen (durch Kino, Fernsehen, Freunde oder die Familie) der Eindruck vermittelt wurde, dass die äußere Erscheinung alles-entscheidend ist. Manche Personen wie Athleten und solche, bei denen die körperliche Erscheinung beruflich eine Rolle spielt (z.B. Tänzer, Turner, Läufer, Ringer und Models) sind besonders empfänglich.

1.8.10 20:20
 



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